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Taunuszeitung vom 07. Dezember 2017
 
Eine starke Gemeinschaft
Projekt Mehrgenerationenhaus Oberhof genießt in der Bevölkerung starken Rückhalt
Nach Jahren der Planung steht das Wohnprojekt Oberhof nun in den Startlöchern. Dabei hatte es lange Zeit gar nicht gut ausgesehen um das Vorhaben. Doch wie ist die Resonanz der Menschen? Wird das Projekt von ihnen mehrheitlich unterstützt? Zum traditionellen „Engelsgeflüster“ am 1. Advent begab sich diese Zeitung auf Stimmenfang.
Ober-Erlenbach. 

Der Besuch in der ehemaligen Staatsdomäne am 1. Adventssonntag hat in Ober-Erlenbach Tradition. Ob ein kurzer Ausflug mit den Kindern, ein Treffpunkt für Freunde und Bekannte oder das einfache Genießen eines heißen Apfelweins: Der Oberhof verbindet die Einheimischen. Aber ist da nicht noch mehr? Fast hat es den Anschein, dass der Oberhof jedes Jahr neu zum Leben erweckt wird. Seit acht Jahren schon sind sich die Verantwortlichen einig, dass es nicht bei diesem einen Begegnungstag bleiben soll.

Der Verein Lebensraum Oberhof rief das Mehrgenerationen-Wohnprojekt ins Leben, die Genossenschaft unterstützt das Vorhaben tatkräftig. Welchen Rückhalt das Projekt bei den Ober-Erlenbachern genießt, erklärt der stellvertretende Vorsitzende der Genossenschaft, Hans-Georg Preißl: „Allein heute beim Engelsgeflüster kamen sieben oder acht Anfragen an mich wegen einer Wohnung. Die Liste der Interessenten ist in den letzten sechs Jahren auf beinahe 50 gestiegen, und da ist noch lange kein Ende in Sicht.“ Dies zeige eindrucksvoll, wie groß die Liebe der Menschen zu ihrem Ort sei. Preißl: „Die Ober-Erlenbacher versuchen, den Hof am Leben zu erhalten. Mir selbst ist es ebenso wichtig, mich für den Ort einzusetzen.“

„In dieser Form einmalig“

Doch nicht nur Einheimische seien an dem Projekt und einer Wohnung dort interessiert, sagt Architektin Antje Riedl. „Ich komme ursprünglich aus Frankfurt, und dort vermissen die Leute Mehrgenerationen-Projekte. Hier kommen die Generationen in Kontakt, die Jüngeren helfen den Älteren und umgekehrt.“ Neben der Stadtbücherei entstünden ein Jugendzentrum, eine Diakonie, eine Arztpraxis, eine Volkshochschule und eine Arbeiterwohlfahrt. „Das ist in der Form einmalig, und wir sind froh, unser Vorhaben endlich in die Tat umsetzen zu dürfen. Wir sind schon auf der Suche nach geeignetem Grund, um das Projekt möglicherweise zu wiederholen, aber natürlich widmen wir uns voll und ganz diesem hier“, sagt Riedl.

Mit welchen Schwierigkeiten der Verein Lebensraum Oberhof zu Beginn zu kämpfen hatte, erzählt die Vorsitzende Helga Gruber: „Als wir vor acht Jahren angefangen haben, hielten es die meisten Leute für ein Hirngespinst. Man glaubte nicht an uns. Viele Hürden wie den Denkmalschutz haben wir bewältigt.“ Es habe auch eine Zeit gegeben, da sei sie kurz davor gewesen, „alles hinzuschmeißen“, sagt Gruber. „Ich bin schon über 70, und das alles kostet wirklich sehr viel Kraft.“ Den ehrenamtlichen Helfern sei es aber zu verdanken, dass das Projekt mit Einsatz und Hartnäckigkeit über all die Jahre am Leben gehalten worden sei.

Wie sehr den Menschen ihr Dorf und der Oberhof am Herzen liegen, erklärt der 53-jährige Ober-Erlenbacher Frank Falkenstein: „Hier herrscht ein großer Zusammenhalt. Das Vereinsleben ist ausgeprägt. Die Menschen lieben Ober-Erlenbach, das Dörfliche. So kommt es, dass die Nachfrage beim Wohnprojekt immer weiter steigt.“

Taunuszeitung vom 8. November 2017  Marc Kolbe

 

Baubeginn im Frühjahr 2018 Darlehen für den Oberhof

Die Stadt will das Wohnprojekt im Ober-Erlenbacher Oberhof mit einem Darlehen in Höhe von bis zu 4,5 Millionen Euro unterstützen. Damit steht die Finanzierung, und die Arbeiten am Mehrgenerationenprojekt sollen – nach langen Jahren der Planung und Abstimmung – im kommenden Jahr beginnen.
 
Ober-Erlenbach. 

Sechs Jahre ist es her, dass die Stadt Bad Homburg die alte Staatsdomäne im Stadtteil Ober-Erlenbach, den Oberhof, gekauft hat. 2,5 Millionen Euro wurden seinerzeit an das Land Hessen überwiesen. Es folgten Planungen und Abstimmungen, Bauanträge wurden eingereicht und Finanzierungen besprochen. Jetzt hat der Magistrat beschlossen, die Genossenschaft „Unser Oberhof“ mit einem Darlehen in Höhe von bis zu 4,5 Millionen Euro zu unterstützen – damit steht einem Baubeginn nichts mehr im Wege.
Die Unterstützung durch die Stadt soll den Genossen ausreichend Luft zum Atmen lassen. So wird ab dem elften Jahr ein „Freundschaftszins von 1,3 Prozent“ (so Bürgermeister Karl Heinz Krug) fällig. Die Tilgung des Darlehens ist flexibel und nachrangig angelegt. „Schließlich sind wir selbst Genosse“, so der SPD-Bürgermeister. OB Alexander Hetjes (CDU) lobte vor allem das Engagement der Gründerväter und -mütter, die das Projekt über viele Jahre nebenberuflich geschultert hätten.
Hier nun die Antworten auf die wichtigsten Fragen zum „Lebensraum Oberhof“:

Was genau soll am Oberhof eigentlich entstehen?

Geplant ist ein Mehrgenerationen-Wohnprojekt, das sowohl dem Erhalt der denkmalgeschützten Hofanlage als auch einer Stärkung der Infrastruktur im Stadtteil dienen soll. „So etwas hat es in dieser Form in der Region noch nicht gegeben“, erklärt der Aufsichtsratsvorsitzende der Genossenschaft, Dieter Haase. Das „Leuchtturm-Projekt“ sieht einen Mix aus Mietwohnungen, Restauration und öffentlichen Einrichtungen vor.

Welche Wohnmöglichkeiten sollen realisiert werden?

Um dem Anspruch auf ein Mehrgenerationenwohnen gerecht zu werden, soll es völlig unterschiedliche Wohnmöglichkeiten geben. Im ehemaligen Pächterhaus sind Wohnungen vorgesehen, im Südflügel hingegen Lofts. Im Südwesten der Anlage sollen in den Scheunen Reihenhäuser integriert werden. Der Trakt im Ostflügel soll abgerissen werden und barrierefreiem Wohnen weichen. So sollen auf 4200 Quadratmetern Wohn-/Nutzfläche insgesamt 29 Wohnungen (zwischen 54 und 160 Quadratmetern, 11 davon barrierefrei) entstehen.

Was ist an „öffentlichen Bereichen“ vorgesehen?

Die Stadt will im Oberhof die Stadtteilbibliothek und die Außenstelle der VHS unterbringen, eventuell soll auch ein Jugendzentrum entstehen. Außerdem sind eine Arztpraxis, ein Café, ein Restaurant (für beide gibt es bereits Bewerber), Ateliers sowie Raum für Veranstaltungen entstehen. Daher soll natürlich auch der Innenhof öffentlich zugänglich sein.

Wer soll künftig mal in der alten Staatsdomäne leben?

„Neue Genossen“, erklärt der Vorsitzende der Genossenschaft, Georg Kopp kurz und knapp. Zur Planung und Umsetzung war eine sogenannte kleine Genossenschaft mit sieben Mitgliedern gegründet worden. Zur Realisierung des Projekts soll dann eine große Genossenschaft ins Leben gerufen werden. Die Anzahl der Mitglieder in der Genossenschaft wird sich an der Zahl der Mieter richten. Die Mieten sollen zwischen 10 und 12,50 Euro liegen. Und Mietinteressenten, so Kopp, gebe es schon mehr als geplante Wohnungen.

Wie viel wird die Umsetzung des Projekts kosten?

Die Genossenschaft kalkuliert mit Kosten in Höhe von 14,5 Millionen Euro – einschließlich einer Reserve für Unvorhergesehenes.

Wie sieht der weitere Zeitplan aus?

2011 wurde die Genossenschaft gegründet, seitdem läuft die Planung. Wenn die Stadtverordnetenversammlung das städtische Darlehen Ende Oktober absegnet, steht die Finanzierung. Dann soll im Frühjahr 2018 mit den Arbeiten begonnen werden. Und wenn es „keine Überraschungen mit dem Denkmalschutz gibt“, so Haase, rechnet man mit einer zweijährigen Bauphase.

Wo gibt es weitere Infos?

Am Sonntag, 3. Dezember, findet von 15.30 Uhr an auf dem Gelände des Oberhofs wieder das „Engelsgeflüster“ statt. Dann werden auch die Genossen anwesend sein und Rede

Homburger Woche 9. Novmeber 2017
Stadt will Finanzierung des Projekts Oberhof sicherstell
Bad Homburg
(eh). Das Mehrgenerationenprojekt Oberhof kann
beginnen.
Die Stadt wird die Genossenschaft „Unser Oberhof“ mit
einem Darlehen von bis zu 4,5 Millionen Euro unterstützen und so die Finanzierung sicherstellen. Dafür hat sich der Magistrat ausgesprochen, nachdem die Prüfung von Baukosten, Förderprogrammen und zu erwartenden
Mieteinnahmen abgeschlossen ist. Die von den Stadtverordneten am 1. Juni formulierten Bedingungen für den Abschluss des Darlehensvertrags wären damit erfüllt. Die Stadtverordnetenversammlung wird am 30. November über die Kreditvergabe beraten.
Der Oberhof ist ein unter Denkmalschutz stehendes, ehemals landwirtschaftlich genutztes Anwesen. Die Stadt hat die Anlage im Dezember 2011 zusammen mit einer nördlich angrenzenden Freifläche erworben. Geplant
ist, dort ein Zentrum für Wohnen, Gewerbe, öffentliche soziale und kulturelle Nutzung entstehen zu lassen. Zu diesem Zweck hat sich die Genossenschaft „Unser Oberhof“ gegründet. Die Stadt ist Mitglied der Genossen-
schaft und wird das Vorhaben als Erbpachtgeber und langfristiger Mieter unterstützen.
Derzeit sind die Unterbringung der Außenstelle der Stadtbibliothek und eines Jugendclubs in den Räumen geplant. Der Stadt ist an einer nachhaltigen Entwicklung des Oberhofs  im Zusammenhang mit dem geplanten Neu-
baugebiet gelegen. Das geplante Zentrum soll die Infrastruktur im Stadtteil stärken. Ein Bebauungsplan, der die künftige Nutzung regelt, vist seit Juli 2015 rechtskräftig.
Mit dem Beschluss über die Darlehensvergabe ist die Finanzierung des Projektes gesichert, da für den restlichen Betrag bereits eine Darlehenszusage besteht. Ein unabhängiges Planungsbüro hat mit Kosten mit rund
13,7 Millionen Euro kalkuliert. Das entspricht den Berechnungen der Genossenschaft, die von 14,5 Millionen Euro einschließlich einer Reserve für Unvorhergesehenes ausgeht. Die Fördermittel für energieeffizientes Bauen haben die Oberhof-Planer bereits ausgeschöpft. Angesichts der zu zahlenden Beträge für Zinsen und Tilgung der
Darlehen ist – so das Ergebnis der Prüfung – von einem positiven Jahresergebnis der Genossenschaft auszugehen. Das Darlehen soll die ersten zehn Jahre zins- und tilgungsfrei bleiben. Ab dem elften Jahr beträgt der Zins-
satz 1,3 Prozent. Die Tilgung soll flexibel ge-
handhabt werden.
Der Oberhof ist ein unter Denkmalschutz stehendes, ehemals landwirtschaftlich genutztes Anwesen. Geplant ist, ein Zentrum für Wohnen, Gewerbe sowie öffentliche soziale und kulturelle Nutzung entstehen zu lassen.

 

Homburger Woche vom 25. Nov. 2016
Engelsgeflüster im Oberhof
 
Für den ersten Adventssonntag, 27. November, von 14.30 bis etwa20
Uhr wird zum traditionellen „Engelsgeflüster“ in den Ober-Erlenbacher Oberhof, Burgholzhäuser Straße 2, eingeladen.
Beim romantischen Adventsmarkt ist zu sehen und zu erleben, wie die
ehemalige Staatsdomäne zum Treffpunkt für alle im Stadtteil wird. 
Auch dieses Jahr werden viele handgefertigte Dinge wie selbstgestrickte Socken,
Plätzchen, Liköre, Marmeladen, Schönes aus Holz, Glas, Stoff und Perlen angeboten.
Zum Essen und Trinken bietet sich eine vielfältige Auswahl.
Weihnachtliches singt um 15 Uhr der Gesangverein Liederkranz Germania,
um 15.30 Uhr spielt die Percussionsgruppe „Impuls“, um 16.30 Uhr sind die Jagdhornbläser zu Gast, um 17.15 Uhr tritt der Bachkatzenchor auf und gegen
18 Uhr geben die die Alphornbläser eine Kostprobe.
 
Die Weihnachtswerkstatt für Kinder, in der gebastelt und vorgelesen wird, öffnet von 15 bis 17 Uhr.

 

Bad Homburger Woche vom 18.8.2016                   SPD freut sich über
Baugenehmigung für Oberhof
(hw). Erfreut reagieren die Homburger Sozialdemokraten auf die Nach-
richt, dass die Genossenschaft Lebensraum Oberhof die langersehnte Baugenehmigung erhalten hat.
„Für die SPD ist dies ein Herzensanliegen“,sagt die Ober-Erlenbacher Stadtverordnete und langjährige Ortsbeirätin Wilma Schnorrenberger.
„Seit Jahren setzen wir uns auf allen politischen Ebenen für dieses Projekt ein,
ob im Ortsbeirat Ober-Erlenbach oder im Stadtparlament. Auch sind viele SPD-Mitglieder im Projekt direkt engagiert.
Wir stehen zu 100 Prozent hinter dem Konzept, das Mehrgenerationenwohnen, Stadtteilbibliothek, Krippe, Jugendclub und andere soziale Einrichtungen in der ehemaligen Staatsdomäne vorsieht“, betont SPD-Ortsvereinsvorsitzende
Elke Barth.
Zwischenzeitlich habe man Bedenken gehabt, ob das Projekt tatsächlich am Ziel anlange, vor allem, nachdem es so lange mit Bebauungsplan und Baugeneh-migung gedauert habe. „Auch für den Verein, der die Finanzierung bereitstellen musste, war das keine einfache Zeit. Nun aber – nach acht langen Jahren – wird endlich alles gut, und wir hoffen, dass bald der erste Spatenstich erfolgt“, so
Barth. Es werde ein großer Gewinn für die Ober-Erlenbacher Bevölkerung sein, meint vdie SPD

Taunuszeitung 13. August 2016

Oberhof:

SPD hofft auf baldigen ersten Spatenstich

„Endlich“ – versehen mit einem tiefen Stoßseufzer reagiert man bei der Homburger SPD auf die Nachricht, dass die Genossenschaft Lebensraum Oberhof nun endlich die ersehnte Baugenehmigung erhalten habe. „Für die SPD ist dies ein Herzensanliegen“, sagt die Ober-Erlenbacher Stadtverordnete und langjährige Ortsbeirätin Wilma Schnorrenberger. „Seit Jahren setzen wir uns auf allen politischen Ebenen für dieses Projekt ein.“ „Wir stehen zu 100 Prozent hinter dem Konzept, das Mehrgenerationenwohnen mit Stadtteilbibliothek, Krippe, Jugendclub und anderen sozialen Einrichtungen in der ehemaligen Staatsdomäne vorsieht“, erklärt die SPD-Ortsvereinsvorsitzende Elke Barth. „Zwischenzeitlich hatten wir Bedenken, ob das Projekt tatsächlich am Ziel anlangt – vor allem, nachdem es so lange mit Bebauungsplan und Baugenehmigung dauerte.“ Nun, nach acht langen Jahren, werde endlich alles gut. Die SPD hofft, dass bald der erste Spatenstich erfolgt. „Das Projekt wird ein großer Gewinn für die Ober-Erlenbacher Bevölkerung sein.“

(red)

 

Baugenehmigung für Mehrgenerationenprojekt erteilt

Am Oberhof geht’s los

Von Aus Vision wird Realität: Acht Jahre nach der ersten Konzeptidee wurde nun die Baugenehmigung für das Erlenbacher Mehrgenerationenprojekt „Lebensraum Oberhof“ erteilt. Das war ein langer Weg für den Verein und die Genossenschaft.

Oberbürgermeister Alexander Hetjes (links) überreichte dem Vorsitzenden der Genossenschaft Lebensraum Oberhof, Georg Kopp, die Baugenehmigung für das Mehrgenerationenprojekt. Daneben: Architektin Antje Riedl, Hans-Georg Preißl vom Vorstand der Genossenschaft, und Riedls Mitarbeiterinnen Lore Hellstern und Maria Uriarte. Foto: Jochen Reichwein Oberbürgermeister Alexander Hetjes (links) überreichte dem Vorsitzenden der Genossenschaft Lebensraum Oberhof, Georg Kopp, die Baugenehmigung für das Mehrgenerationenprojekt. Daneben: Architektin Antje Riedl, Hans-Georg Preißl vom Vorstand der Genossenschaft, und Riedls Mitarbeiterinnen Lore Hellstern und Maria Uriarte.

Ober-Erlenbach. 

Ein Stück Papier mit einem dicken roten Punkt drauf. Das ist es, worauf die Initiatoren des Projekts „Lebensraum Oberhof“ seit 2011 hingearbeitet haben. Jetzt war es endlich so weit: Oberbürgermeister Alexander Hetjes (CDU) ließ es sich nicht nehmen, persönlich die Baugenehmigung für das Mehrgenerationenprojekt an den Vorsitzenden der Genossenschaft „Unser Oberhof“, Georg Kopp, zu überreichen.

Anlässlich dieses Meilensteins traf man sich auf dem Gelände der ehemaligen Staatsdomäne, das die Stadt dem Land Hessen im Jahr 2012 abgekauft hatte (TZ berichtete). Als nächstes wird jetzt die Finanzierung in trockene Tücher gebracht, anschließend der Erbbaupachtvertrag mit der Stadt, die übrigens auch Genossenschaftsmitglied ist und somit zu den Bauherren gehört, unterzeichnet.

„Ich bin zuversichtlich, dass wir mit den Abbrucharbeiten noch in diesem Jahr beginnen können, der Spatenstich ist dann spätestens im Frühjahr 2017“, sagt Architektin Antje Riedl, die das erste Konzept für das Projekt bereits im Jahr 2008 ausgearbeitet hat. Es folgten die Gründung der Genossenschaft, der Kauf des Grundstücks, die Erstellung des Bebauungsplans . . .

Im März vergangenen Jahres konnte die Genossenschaft dann endlich den Bauantrag für die Sanierungs- und Neubaumaßnahmen mit 4300 Quadratmeter Netto-Nutzfläche einreichen. Dass es 15 Monate brauchte, bis die Baugenehmigung erteilt wurde, hat die Architektin nicht wirklich verwundert: „Bei so einem heterogenen Projekt mit verschiedenen Nutzungen und noch dazu unter Denkmalschutz war klar, dass hoher Abstimmungsbedarf besteht und dass das seine Zeit dauert.“

29 Wohneinheiten

Die geforderten Änderungen waren letztlich, gemessen an der Projektgröße, minimal: Lediglich das Blockheizkraftwerk wird von seinem Standort her leicht verschoben. Ansonsten bleibt es dabei, dass im „Lebensraum Oberhof“ 29 Wohneinheiten zwischen 50 und 180 Quadratmetern entstehen, von denen sechs barrierefrei und weitere fünf sogar rollstuhlgerecht sind. Wie geplant, werden im Oberhof auch kulturelle und soziale Einrichtungen wie die Stadtteilbibliothek, ein Café und das Jugendzentrum ihr neues Zuhause finden.

„Jetzt sind wir endlich auf dem Weg. Wir hoffen, dass wir mit den veranschlagten zehn Millionen Euro Baukosten hinkommen und keine Überraschungen auftauchen, was man bei einem alten Gebäude ja nie weiß“, sagt Georg Kopp, der das Projekt von der ersten Stunde an begleitet und Vorsitzender der Genossenschaft ist.

Die Bauzeit veranschlagen die Initiatoren mit etwa zwei Jahren, so dass mit der Fertigstellung 2018/2019 gerechnet werden kann. Das wären dann gute zehn Jahre nach dem ersten Konzept, aber: Gut Ding will Weile haben, und es scheint ein sehr gutes Ding zu werden

Frankfurter Rundschau vom 03. August 2016
 

Bad Homburg: Oberhof genehmigt

 Von 

 

Grünes Licht für das Mehrgenerationenprojekt Oberhof: Die Genossenschaft hat die Baugenehmigung erhalten, der Baubeginn soll im Frühjahr 2017 sein.

 

 

Meilenstein für das Mehrgenerationenprojekt Oberhof: Oberbürgermeister Alexander Hetjes (CDU) hat in dieser Woche die Baugenehmigung überreicht. Damit sind für die Genossenschaft „Unser Oberhof“ die Weichen gestellt, um die Finanzierung anzugehen.

Beim Oberhof handelt es sich um eine ehemalige Staatsdomäne, die die Stadt Bad Homburg 2012 dem Land Hessen abgekauft hat. Schon 2011 hatte sich die Genossenschaft gegründet, die nach vier Jahren Planung im März 2015 den Bauantrag für ihr Mehrgenerationenprojekt eingereicht hat.

Demnach sollen am Oberhof in Ober-Erlenbach 29 Wohnungen entstehen, elf davon barrierefrei. Sowohl junge Familien und Singles als auch ältere Menschen zählen zur Zielgruppe. Neben den Wohnungen sind auch soziale und kulturelle Einrichtungen, darunter das Jugendzentrum Ober-Erlenbach und die Stadtteilbibliothek, geplant.

Baubeginn sollte schon im vergangenen Jahr sein. Es ist nicht das erste Mal, dass Baugenehmigungen in Bad Homburg länger brauchen. Nun soll die Finanzierung – unter zehn Millionen Euro Baukosten sind veranschlagt – gesichert, danach der Erbbaurechtsvertrag mit der Stadt abgeschlossen werden. Im Frühjahr 2017 soll dann Baustart sein. Zwei Jahre werden die Arbeiten in Anspruch nehmen.

 

Taunuszeuitung vom 2.12.2015

Kleine Engel mit Kochmützen

<span></span> Foto: Yvonne Späne

Die Mädchen und Jungen der Kita St. Martin waren gewiss ein Höhepunkt beim Engelsgeflüster am vorigen Sonntag auf dem Oberhof. Unermüdlich plätscherte draußen der Regen. Nur zu gerne kamen die Besucher hinein in das denkmalgeschützte Gebäude, wo die Kinder mit ihren lustigen Kochmützen ihren Auftritt hatten. Auch die Blechbläser der Harmonie, die Jagdhornbläser und der Bachkatzenchor ließen den Oberhof erklingen. Trotz des usseligen Wetters waren über den Tag verteilt doch rund 600 Gäste bei dem stimmungsvollen Ober-Erlenbacher Stadtteilfest, wie Antje Riedl, eine der Organisatoren vom Verein Lebensraum Oberhof, schätzt. Wer weiß, vielleicht sieht es auf dem Anwesen beim „Engelsgeflüster“ im nächsten Jahr schon anders aus. OB Alexander Hetjes (CDU), der auch zu Gast war, stellte dem Verein in Aussicht, dass im Januar oder Februar 2016 die Baugenehmigung aus dem Rathaus kommen könnte. „Wenn sie da ist, können wir mit dem Umbau beginnen“, freut sich Architektin Riedl. In der Staatsdomäne soll ein Mehrgenerationenprojekt mit barrierefreien Wohnungen und öffentlichen Einrichtungen verwirklicht werden. ah

Taunuszeitung vm 19. Mai 2015

Mehrgenerationenprojekt Oberhof einen Schritt weiter

Ober-Erlenbach

Im März hatte die Genossenschaft „Unser Oberhof“ den Bauantrag für ihr Mehrgenerationenprojekt in der ehemaligen Staatsdomäne eingereicht; jetzt hat der Magistrat der Satzung des Bebauungsplans zugestimmt. Damit ist das Projekt einen wichtigen Schritt weiter gekommen. Die Vorlage geht nun über den Ortsbeirat und den Bauausschuss in die Stadtverordnetenversammlung, die voraussichtlich am 25. Juni über die Satzung beschließen wird.

„Mit dem Satzungsbeschluss schafft die Stadt die rechtliche Grundlage für das Projekt“, erläutert Oberbürgermeister Michael Korwisi (Grüne) die Tragweite des Beschlusses. Der Verein „Lebensraum Oberhof“ will in der denkmalgeschützten ehemaligen Hofreite aus dem 19. Jahrhundert Wohnungen sowie Platz für soziale Einrichtungen und Kleingewerbe schaffen; die von ihm gegründete Genossenschaft tritt als Bauträger auf.

Korwisi verspricht, dass die Verwaltung den Bauantrag der Genossenschaft „mit Hochdruck“ bearbeite. „Ich bin sehr zuversichtlich, dass der Verein nach der Vorbereitung nun auch bald mit den Bauarbeiten beginnen kann.“ Eine nicht denkmalgeschützte Fahrzeughalle wird zuvor noch abgerissen.

Der Bebauungsplan sieht auch vor, dass auf der rund 6200 Quadratmeter großen unbebauten Fläche nördlich des Oberhofs weitere rund 15 Wohngebäude entstehen können. Mit dem Verkauf des Areals will die Stadt einen Teil jenes Geldes erwirtschaften, das sie in den Ankauf der Staatsdomäne gesteckt hat. Möglich sind dort Einzel- und Doppelhäuser sowie Reihenhäuser. Bis sie kommen, dauert es aber noch.

(ahi)

Taunuszeitung vom 18.3.2015

Lebensraum im Denkmal

Die Warteliste für die 29 Wohneinheiten, die in der ehemaligen Hofreite aus dem 19. Jahrhundert entstehen sollen, ist lang. Junge und ältere Bewohner – nicht nur betuchte – sollen sich hier Lebensraum teilen.
Die geplanten Wohnhäuser im Haus, von der Straße aus gesehen.
Foto: Jochen Reichwein
 
Die geplanten Wohnhäuser im Haus, von der Straße aus gesehen.
Im Nordflügel des Oberhofes sollen die Stadtteilbibliothek (links) und rechts im ehemaligen Gesindehaus das Jugendzentrum einziehen. Fotos: jr
Foto: Jochen Reichwein
 
Im Nordflügel des Oberhofes sollen die Stadtteilbibliothek (links) und rechts im ehemaligen Gesindehaus das Jugendzentrum einziehen. Fotos: jr
 
 
 

14 Umzugskartons sind nötig, um all die Bauunterlagen zu fassen, die seit der Idee zu dem Mehrgenerationenprojekt bisher entstanden sind. In 40 Sitzungen haben die sieben Ehrenamtlichen der Genossenschaft „Unser Oberhof“ immer wieder langwierige Diskussionen gemeistert – es ging vor allem um Fragen des Denkmalschutzes –, bis jetzt schlussendlich der Bauantrag fertig war. Vorsitzender Hans-Georg Preißl übergab ihn gestern feierlich OB Michael Korwisi (Grüne), der sich für eine rasche Bearbeitung im Rathaus starkmachen will.

Der Rathauschef ist optimistisch, dass es noch in diesem Jahr an der Burgholzhäuser Straße losgeht. Die in den 1960er Jahren errichtete Wagenhalle wird abgerissen; an ihre Stelle kommt ein Neubau (Ostflügel) mit 13 Wohnungen, 11 davon barrierefrei. Alle anderen Gebäude, die vom Hof aus zu sehen sind, bleiben im Wesentlichen erhalten.

In den ehemaligen Ställen im Nordflügel sollen die Stadtteilbibliothek und – im etwas höheren früheren Gesindehaus – der Jugendclub Platz finden. „Wir werden ehemalige Tore wiederherstellen“, erklärte Architektin Antje Riedl. Im Westflügel werden ein Restaurant und weitere Wohneinheiten untergebracht. Hinter der denkmalgeschützten Fassade werden drei Reihenhäuser errichtet; Licht soll durch Öffnungen an der Fassade einfallen. Der Saal im Südflügel bleibt bestehen; in die darüber entstehenden Wohnungen kommt man über einen Laubengang. Auch in dem früheren Pförtnerhaus an der Einfahrt wird jemand wohnen. Geplant sind zudem Geschäfte.

Interesse ist groß

Schon jetzt sei das Interesse an den Domizilen groß, erläutert Preißl. Eine oder zwei Anfragen erhalte die Genossenschaft pro Monat. Insgesamt werden 4200 Quadratmeter ausgebaut; es entstehen 29 Wohnungen, die zwischen 50 und 160 Quadratmeter groß sind. Sie sollen zu erschwinglichen Preisen angeboten werden, versprechen die Genossenschaftler. Die Baukosten liegen laut Preißl knapp unter 10 Millionen Euro. Günstig wirken sich die niedrigen Zinsen aus.

„Wir schaffen nicht nur bezahlbaren Wohnraum, sondern Lebensraum“, erläuterte Dieter Haase vom Aufsichtsrat. Durch das Mehrgenerationenkonzept werde das Projekt Bedeutung auch übers Rhein-Main-Gebiet hinaus haben. „Alle sprechen von Pflegenotstand, wir tun was“, sagte Haase. Junge und Ältere würden zusammenleben; hier werde zugleich gewohnt und gearbeitet. Als „Spiritus Rectus“ des Projekts bezeichnete Haase Antje Riedl, die vor mehr als fünf Jahren begann, ihre Vision umzusetzen.

Korwisi nannte den Erwerb und die Entwicklung der Domäne zur Mehrgenerationenanlage eins der wichtigsten Projekte seiner sechsjährigen Amtszeit. „Der Oberhof wird Ober-Erlenbach wesentlich aufwerten“, so der OB. „Die Tore werden für die Bürger offen sein.“

Ein Blockheizkraftwerk soll die Domizile CO2-einsparend mit Wärme und Strom versorgen. Bald soll es auch auf dem 5000 Quadrat meter großen Grundstück nördlich vom Oberhof losgehen; dort sollen, wie berichtet, weitere 15 Wohnhäuser gebaut werden.

Taunuszeitung 14.1.2015

Oberhof in Bad Homburg Im Oberhof geht es bald los

Vom Landwirtschaftsbetrieb zum Mehrgenerationen-Wohnprojekt: 2017 könnten, wenn alles glatt geht, die ersten Bewohner in den Oberhof einziehen.
Der Dornröschenschlaf ist bald vorüber: Wenn es nach OB Korwisi geht, sollen die Sanierungs- und Umbaumaßnahmen am Oberhof schon im Sommer beginnen. 2017 könnten dann die ersten Mieter in die ehemalige Staatsdomäne einziehen. Foto: Reichwein
Der Dornröschenschlaf ist bald vorüber: Wenn es nach OB Korwisi geht, sollen die Sanierungs- und Umbaumaßnahmen am Oberhof schon im Sommer beginnen. 2017 könnten dann die ersten Mieter in die ehemalige Staatsdomäne einziehen. Foto: Reichwein
 
 
 
Was lange währt, wird endlich gut: Der Magistrat hat in seiner jüngsten Sitzung die Offenlegung des B-Planes für den Oberhof beschlossen. Jetzt muss noch das Parlament den Planungen zustimmen, dann – so OB Michael Korwisi (Grüne) – steht einem baldigen Bau- und Sanierungsbeginn an der alten Staatsdomäne nichts mehr im Weg. In der Planung sind jetzt auch die Anregungen des Parlaments, der Genossenschaft „Unser Oberhof“ und des Denkmalschutzes enthalten.

Bei der Genossenschaft ist man erleichtert: „Endlich erhalten wir die planungsrechtliche Grundlage für die weitere Planung unseres Mehrgenerationen-Projekts“, sagt der Vorsitzende Hans Georg Preißl. Das langwierige Ringen zwischen allen Beteiligten um die bestmöglichen städtebaulichen Voraussetzungen habe sich letztlich doch gelohnt. Die Genossenschaft will jetzt „mit Hochdruck“ die konkrete Planung vorantreiben, damit die Baupläne in absehbarer Zeit zur Genehmigung eingereicht werden können.

Balkone und Laubengang

Geht es nach dem OB, könnte schon im Sommer mit den Arbeiten begonnen werden. Dann müssen zum Beispiel das alte Pächterhaus saniert und zu Wohneinheiten umgebaut sowie Gebäudeteile abgerissen und neu errichtet werden. Geklärt ist jetzt auch, dass am Westflügel der Domäne und am Neubau im Ostflügel Balkone angebracht werden dürfen. Darüber war bis zuletzt mit dem Denkmalschutz gerungen worden. In der Scheunenhalle (Westflügel) wird ein Haus-in-Haus-Konzept verwirklicht. Und die Wohnungen über dem Saal an der Südseite sollen über einen Laubengang erschlossen werden. Barrierefreie Wohnungen entstehen auf der Fläche der Fahrzeughalle, die ebenfalls abgerissen werden soll. Insgesamt sollen 25 Mietwohnungen entstehen.

Kultur und Gewerbe

Neben dem Projekt Mehrgenerationen-Wohnen sollen im Oberhof aber auch die Zweigstelle der Stadtbücherei (über der Saftpresse), ein Café oder Restaurant sowie Ableger der VHS, der Diakonie und der AWO angesiedelt werden. Die drei letzteren sollen in einem Neubau am nordwestlichen Zipfel untergebracht werden. Das alte Gebäude an dieser Stelle kann abgerissen werden, da es aufgrund zahlreicher Umbauten nicht mehr unter Denkmalschutz steht. Zudem sollen auch Kleingewerbe und Ateliers angesiedelt werden. Abstellplätze sollen zum einen an der Weingartenstraße – dafür wird der Fußweg verlegt – und auf der Fläche zwischen der Domäne und dem neuen Wohngebiet entstehen.

Ebenfalls über den B-Plan geregelt ist das kleine Baugebiet nördlich des Oberhofes. Auf einer Fläche von rund 5000 Quadratmetern sollen rund 15 Einzel-, Reihen- und Gruppenhäuser entstehen. Als Verbindung zur Domäne ist ein kleiner Platz gedacht. „Hier bauen wir nicht selbst, sondern werden das Areal verkaufen“, erklärt Korwisi.

Pressemitteilung: 10.Nov 2014

 

Engelsgeflüster….

 

… alle Jahre wieder kann man sie hören und spüren, die Engel auf dem Oberhof in Ober-Erlenbach.

So auch dieses Jahr am 1. Adventssonntag, dem 30. November 2014 von 14:30 bis 19:00 Uhr.

 

Ganz besonders am bereits traditionellen Engelsgeflüster sind das Ambiente und die Stimmung - hier wo gerade neuer Lebensraum entsteht für Jung und Alt, für eine neue Art des Zusammenlebens, des Miteinander und Füreinander.

 

Sie sind herzlich eingeladen! Erleben Sie den Zauber des Oberhofs und genießen Sie die vorweihnachtliche Stimmung: Gemeinsam veranstalten der Verein „Lebensraum Oberhof“ und andere ortsansässige Vereine einen romantischen 1. Advent mit vielen verschiedenen Künstlern und Programmpunkten.

 

Der Bachkatzenchor lockt um 14:30 Uhr Weihnachtsengel und Gäste in das historische Ambiente des Oberhofs. Musikalische Auftritte der Jagdhornbläser und des Gesangvereins verbreiten Adventsstimmung. Zauberhafte Geschenke können in der Weihnachtswerkstatt gebastelt werden oder an den zahlreichen kunsthandwerklichen Ständen entdeckt werden. Glühwein und Kerzenschein machen den Nachmittag zu einem wunderschönen Beginn der Vorweihnachtszeit. Natürlich ist auch für das leibliche Wohl von Groß und Klein gesorgt.

 

 

30. November 2014, 14:30 bis 19:00 Uhr -

Oberhof, Burgholzhäuser Str. 2, Ober-Erlenbach

Homburger Woche vom 18. September 2014

 

Oberhof-Konzept entspricht den rechtlichen Vorgaben

Noch liegt der Oberhof im Dornröschenschlaf, doch schon bald soll dort generationsübergreifender Wohnraum zusammen mit einer Reihe von Infrastruktureinrichtungen entstehen.

Bad Homburg (eh).

Das Konzept für den Oberhof entspricht den Vorgaben für eine Nutzung des ehemaligen Landwirtschaftsbetriebs. Das geht aus einer Stellungnahme der Verwaltung hervor, über die Oberbürgermeister Michael Korwisi im Magistrat berichtete. „Die Stadtverordneten haben im Juli den Entwurf für einen Bebauungsplan beschlossen, die Überlegungen der Genossenschaft Unser

Oberhof e.G. passen in den damit formulierten Rahmen“, erläutert Korwisi. Dennoch: Bis zum Genehmigungsverfahren bleiben noch einige Schritte zu tun.

Der Oberhof ist ein im 19. Jahrhundert entstandener ehemaliger Landwirtschaftsbetrieb in Ober-Erlenbach. Die Stadt hat das denkmalgeschützte Hofgut 2012 gekauft. Die Genossenschaft Unser Oberhof e.G. plant dort ein Mehrgenerationenprojekt mit Wohnen, Kleingewerbe und öffentlichen Einrichtungen.

Nachdem die Stadtverordneten den Entwurf für den Bebauungsplan

beschlossen haben, muss eine öffentliche Auslegung noch stattfinden. Bevor dieser Schritt eingeleitet werden kann, muss die Verwaltung noch zwei Aufträge abarbeiten. Sie prüft derzeit auf Antrag des Ortsbeirats Ober-Erlenbach die Zahl und die Anordnung der Parkplätze entlang der Weingartenstraße. Der zweite Punkt betrifft den Wunsch der Genossenschaft, Balkone im denkmalgeschützten Bereich des Oberhofs anzubringen. Dabei ist zu klären, ob dieses Anliegen überhaupt mit den Vorgaben des Landesamtes für Denkmalpflege in Einklang

zu bringen ist.

Das Konzept der Genossenschaft sieht vor, die bisher auf drei Seiten vorhan- dene Bebauung durch neu zu errichtenden, barrierefreien Wohnraum auf der vierten Seite zu erweitern.

Die Denkmalschutzbehörde würde dieser Erweiterung zustimmen. In dem gegenüber liegenden Gebäudeteil könnten ein Restaurant, weitere gewerbliche Nutzungen, eine Krabbelstube sowie in den oberen Stockwerken Wohnraum entstehen. Im Nord-Trakt sind die Außenstelle der Stadtbibliothek, soziale Einrichtungen wie ein Büro etwa der Diakonie und eine Praxis denkbar.

Im südlichen, zur Weingartenstraße gelegenen Teil könnten Ateliers, ein Ausstellungsraum und in den beiden Obergeschossen ebenfalls Wohnungen untergebracht werden.

Die Verwaltung hat inzwischen geprüft, ob das Nutzungskonzept mit dem bisher vorliegenden Bebauungsplanentwurf verträglich ist. Das Ergebnis ist positiv. Bleibt das so, kann ein Genehmi- gungsverfahren nach dem Beschluss über das Ergebnis der noch ausstehenden öffentlichen Auslegung beginnen. Bis zu diesem Verfahren muss die Genossenschaft als Bauherr allerdings noch einige Anforderungen vor allem des Denkmalschutzes erfüllen, darunter eine genaue Erfassung des Bestands. Die Genossenschaft beabsichtigt deshalb, einen im Denkmalschutz erfahrenen Berater zu beauftragen.

Die Stadtverwaltung prüft bisher ausschließlich die planungsrechtliche Seite.

Die Umsetzbarkeit der Ideen in dem Objekt sowie die Wirtschaftlichkeit sind

nicht Thema gewesen.

 

 

Bad Homburger Woche vom 18. September 2014

 

Ober-Erlenbach (hw)

Apfeltag bietet Informationen und Spaß rund um das Obst

Der traditionelle Anbau von Äpfeln und anderen Obstarten auf Streuobstwiesen sowie der Erhalt von seltenen alten Apfelsorten stehen im Mittelpunkt des 9. Bad Homburger Apfeltags. Er findet am Sonntag, 21. September von 11 bis 17 Uhr auf dem Oberhof in Ober-Erlenbach, Burgholzhäuser

Straße 2, statt und ist vor allem für Familien mit Kindern ein Ereignis.

Die beteiligten Vereine und Naturschutzorganisationen geben an ihren Ständen Informationen und Tipps zu Anlage, Pflege, Erhalt und Nutzung von Streuobstwiesen. Mit Heiko Fischer ist ein Fach-

mann vor Ort, der Auskunft zur Obstbaumpflege und zu zahlreichen Obstsorten geben kann. Die wertvollen Landschaftsteile am Rande Ober-Erlenbachs können bei Führungen erkundet werden.

Der ausgesprochen gesunde Apfel wird zu vielen Köstlichkeiten verarbeitet.

Auch davon können sich die Besucher überzeugen und die Ergebnisse kosten oder kaufen. Auf Keltern können Kinder und Erwachsene selbst leckeren Apfelsaft herstellen und gleich trinken.

Äppelwoi aus der letztjährigen Ernte gibt es ebenfalls, dazu andere kühle Getränke oder Kaffee, zu dem Obstkuchen gereicht wird. Auf dem Grill brutzeln Köstlichkeiten wie Wildbratwürstchen. An Verkaufsständen werden Äppelwoi, Obstbrände, Honig, Schafprodukte und andere schöne Sachen angeboten.

Veranstaltet wird der jährliche Apfeltag von der Stadt Bad Homburg, der Hegegemeinschaft Ober-Erlenbach, der Interessengemeinschaft Kirdorfer Feld, dem Verein Landschaftsschutz Platzenberg sowie den Naturschutzverbänden BUND und NABU.

Die Stadt hatte den Apfeltag vor neun Jahren initiiert, um auf das Verschwinden der Streuobst-

wiesen aufmerksam zu machen. Die landschaftsprägenden Streuobstbestände der Kurstadt liegen im Kirdorfer Feld, in Ober-Erlenbach, am Platzenberg und am Pilgerrain. Von Anfang an wurde im Sinne einer nachhaltigen Pflege und des Erhalts der Bestände auf die Kooperation mit den Bad Homburger Naturschutz-Verbänden und -Vereinen einerseits und den Eigentümern oder Nutzern von Streuobstwiesen andererseits gesetzt. Die Stadt unterstützt den Erhalt der Streuobstbestände auch durch finanzielle Zuschüsse im Rahmen des Streuobstwiesenförderprogramms.

Da am Oberhof nur wenige Parkplätze vorhanden sind, bittet die Stadtver- waltung, zu der Veranstaltung umweltfreundlich zu Fuß, mit dem Fahrrad oder dem Bus zu kommen.

 

Frankfurter Rundschau vom 11. September 2014

Bad Homburg Oberhof Aufbruchsignal für den Oberhof

 Von 

 
Hier sollen bald mehrere Generationen wohnen. Foto: Martin Weis

In Sachen Oberhof geht es vorwärts. Das Konzept hat einer Überprüfung durch die Stadtverwaltung standgehalten. Nun fehlen noch einige Schritte bis zur Genehmigung des Mehrgenerationsprojekts.

 

Michael Korwisi, Oberbürgermeister der Stadt Bad Homburg, wurde geradezu euphorisch: „Der Oberhof nimmt Fahrt auf“, sagte er gestern anlässlich einer Pressekonferenz, in der es auch um den aktuellen Stand bei der Nutzung des ehemaligen Landwirtschaftsbetriebs ging. Der besagt nämlich, dass die Überlegungen, das Gelände zu einem Mehrgenerationenprojekt umzuwandeln, in den Rahmen passen, den der Entwurf des Bebauungsplans vorgibt.

Dieser Rahmen wurde im Juli durch die Stadtverordneten beschlossen. Nun hat sich die Verwaltung zu dem Vorhaben geäußert und das Nutzungskonzept abgesegnet. Bis zum Genehmigungsverfahren, das stellte Korwisi klar, „bleiben aber noch einige Schritte zu tun.“

Noch zwei Aufträge für Verwaltung

So muss die Verwaltung zunächst zwei Aufträge abarbeiten. Zum einen muss sie auf Antrag des Ober-Erlenbacher Ortsbeirats die Zahl und die Anordnung der Parkplätze an der Weingartenstraße prüfen. Zum anderen muss geklärt werden, ob der Wunsch der Genossenschaft „Unser Oberhof“, Balkone anzubringen, mit dem Denkmalschutz zu vereinbaren ist.

Bezüglich der zweiten Aufgabe kann Michael Korwisi schon von Fortschritten berichten. Hatte die Denkmalbehörde den Bau der Balkone zunächst abgelehnt, habe sich diese Meinung nach intensiven Gesprächen nun geändert. Dazu beigetragen habe auch die Einbestellung eines im Denkmalschutz erfahrenen Beraters, der an künftig monatlich stattfinden Koordinierungsgesprächen aller Beteiligten – darunter Bauaufsicht, Wirtschaftsförderung, Stadtplanung, Untere Denkmalbehörde und Genossenschaft – teilnehmen wird.

Hat die Verwaltung schließlich ihre Aufgaben erledigt, kann der Entwurf für den Bebauungsplan öffentlich ausgelegt werden. Danach kann das Genehmigungsverfahren beginnen.

Am Oberhof soll ein Mehrgenerationenprojekt entstehen. Teil der Anlage sollen dann auch eine Krabbelstube, eine Außenstelle der Stadtbibliothek, ein Restaurant und ein Büro der Diakonie sein. Die Stadt hatte das Gelände 2012 gekauft.Frankfurter Rundschau vom 11. September 2014

Taunuszeitung vom 11. September 2014

Ein Berater für den Oberhof
von Marc Kolbe
OB sieht das Projekt auf einem guten Weg
Die Finanzierung für den Umbau des Oberhofs steht, es gibt aber noch einige Details zu klären.
 

Es ist nicht überliefert, ob Oberbürgermeister Michael Korwisi (Grüne) ein Eisenbahn-Fan ist. Zumindest hat sich der OB jetzt in bester Bahner-Manier zum Sachstand am Oberhof geäußert: „Der Zug ist auf dem Gleis und fährt unter Dampf in Richtung Ziel.“ Letztlich heißt das so viel wie: Das Konzept, das die Genossenschaft gemeinsam mit der Stadt für den ehemaligen landwirtschaftlichen Betrieb entworfen hat, entspricht den Vorgaben des Bebauungsplanes für eine künftige Nutzung des Oberhofs.

Allerdings, schränkt Korwisi ein, gelte es bis zum Genehmigungsverfahren noch einige Schritte zu tun.

Im Juli hatte das Parlament einen B-Plan verabschiedet. Bevor dieser offengelegt wird, muss die Verwaltung allerdings noch zwei Aufgaben erledigen: Zum einen wird aktuell die Zahl und die Anordnung der Parkplätze in der Weingartenstraße geprüft. Zum anderen wird mit dem Landesamt für Denkmalpflege geklärt, ob im denkmalgeschützten Bereich des Oberhofes Balkone angebracht werden können. Gegen diesen Wunsch der Genossenschaft hatte sich der Denkmalschutz zunächst gesperrt.

Monatliche Treffen

Doch der OB ist zuversichtlich, dass auch diese Hürde und noch weitere Anforderungen des Denkmalschutzes genommen werden können. Dazu beitragen soll auch ein spezieller Berater in Sachen Denkmalpflege, den die Genossenschaft engagieren will. Der soll unter anderem den kompletten Bestand des Oberhofs erfassen. Zudem sollen jetzt monatliche Treffen aller Beteiligten stattfinden, um den Fortgang zu beschleunigen.

Die Stadt hatte den Oberhof, ehemals eine hessische Staatsdomäne, 2012 für 2,5 Millionen Euro erworben und für eine symbolische Erbpacht an die Genossenschaft vergeben. Die plant in Ober-Erlenbach ein Mehrgenerationenprojekt mit Wohnen, Klein- und Kunstgewerbe, einer Einkaufsmöglichkeit und öffentlichen Einrichtungen wie eine Krabbelstube. Zudem ist vorgesehen, noch einen vierten Gebäudeflügel (wo bislang ein Schuppen steht) zu errichten, in dem barrierefreies Wohnen umgesetzt werden soll.

Laut Oberbürgermeister Korwisi sei die Finanzierung bereits auf die Beine gestellt, die Zusage zweier Banken liege vor. „Das Thema nimmt Fahrt“, so Korwisi.

 

Taunuszeitung 26. Juni 2014

 

Auch der Oberhof beteiligt sich am Architektur-Tag von red

Ober-Erlenbach.

Die Genossenschaft „Unser Oberhof eG“ beteiligt sich am „Tag der Architektur“. Interessierte können sich am kommenden Sonntag in der Zeit von 12 bis 17 Uhr über das auf dem Areal geplante Mehrgenerationenprojekt informieren. Der Umbau der ehemaligen Staatsdomäne hat noch nicht begonnen. Anhand von Entwurfsskizzen und Führungen wird man sich aber ein Bild von der künftigen Entwicklung des Oberhofes machen können.

Von 14 Uhr an wird in Vorträgen die Bedeutung des Projekts erläutert. Aus der Sicht des Landesamtes für Denkmalpflege wird ein Vortrag zum Thema „Eine landwirtschaftliche Domäne aus dem 19. Jahrhundert“ zu hören sein. Dr. Joachim Ziegler von der Heimatstube Ober-Erlenbach präsentiert einen geschichtlichen Rückblick, bevor die von „Unser Oberhof eG“ beauftragte Architektin Antje Riedl das Mehrgenerationen-Projekt vorstellen wird.

(red)

 

 

Bad Homburg und Hochtaunus - 13 | 6 | 2014

Domäne Ober-Erlenbach

Ein Gutshof für Generationen

Helga Gruber, Herbert Reininger, Antje Riedl, Georg Kopp und Hans G. Preißl im Oberhof.
Foto: Martin Weis

Von Olaf Velte

Seit Mai 2011 arbeitet die aus sieben Mitgliedern – eines davon ist die Stadt selbst – bestehende Genossenschaft „Unser Oberhof“ an der Belebung des etwa 6000 Quadratmeter großen Anwesens. Noch gibt es aber keinen Baubeginn in der ehemaligen Domäne von Ober-Erlenbach.

Und auf einmal sind die Geschichten da. Von den „Feldmädchen“, die zu jeder Erntesaison sich einstellten – über 20 junge Frauen aus dem ganzen Hessenland, Jahr für Jahr. „Bis in die Sechziger ging das“, sagt Helga Gruber, Vorsitzende des Vereins „Lebensraum Oberhof“. Erzählungen ranken sich um die Hirten und Schweizer, schwere Ackergäule und das einzige Reitpferd.

Es ist offensichtlich, welche Bedeutung der ehemaligen und seit sechs Jahren verlassenen Domäne in Ober-Erlenbach zukommt. Die meisten Bewohner des Bad Homburger Stadtteils unterstützen ein Projekt, das wie wenige im Umland identitätsstiftend und zukunftsgerichtet zugleich wirkt. Seit Mai 2011 arbeitet die aus sieben Mitgliedern – eines davon ist die Stadt selbst – bestehende Genossenschaft „Unser Oberhof“ an der Belebung des etwa 6000 Quadratmeter großen Anwesens. Einer Reaktivierung, die der Entwicklung des einstigen Bauerndorfes einen maßgeblichen Schub geben dürfte.

Für die Allgemeinheit erhalten

Den Auftrag haben Vereinsverantwortliche und Genossen aus der Mitte ihrer Gesellschaft erhalten: Rund 3500 der insgesamt 5300 Ober-Erlenbacher haben dem Konzept via Unterschrift ihren Segen erteilt. Georg Kopp, Vorstandsmitglied der Genossenschaft, bringt es auf den Punkt: „Wir wollen den Oberhof für die Allgemeinheit erhalten.“ Es habe nie zur Debatte gestanden, einen Investor ins Boot zu holen.

An der Burgholzhäuser Straße soll ein Zentrum mit Kindergarten, Jugendeinrichtung, Bibliothek, Café, Kleingewerbe entstehen. Dazu noch 25 Wohneinheiten, barrierefrei, altersgerecht. „Die Nachfrage ist da“, so der stellvertretende Vereinsvorsitzende Herbert Reininger. Viele Interessenten hätten sich schon eingestellt – auch deshalb, weil Vergleichbares vor Ort fehle.

Längst sind Konzeptbeschreibung und Vorplanung auf dem Tisch, haben Gespräche mit Statikern, Denkmal- und Brandschützern stattgefunden. „Es ist wichtig, dass es jetzt bald losgeht“, sagt Genossenschafts-Vorsitzender Hans Georg Preißl. Die Ober-Erlenbacher sind unruhig. Überfällig ist der rechtskräftige Bebauungsplan. Zwei Jahre Warten wirft im Juni 2014 Fragen auf: „Warum kommt die Stadtverwaltung damit nicht vorwärts?“ – Eine Verzögerung, die auf wenig Verständnis stößt. Das „historische Zinstief“ müsse jetzt genutzt werden.

Noch sei die Angelegenheit nicht im „Gremienlauf“, sagt Stadtsprecher Andreas Möring auf Nachfrage. Alles befinde sich in Bearbeitung. Im Herbst aber werde der entsprechende Entwurf offen gelegt. Mit einer Bauzeit von zwei Jahren rechnet Architektin Antje Riedl. Sehr behutsam wolle man in die noch gute Substanz gehen. „Ein Glück, dass die Dächer bislang dicht geblieben sind.“ Abgerissen wird die Maschinenhalle aus den 1950er Jahren, der weitläufige Innenhof bleibt als Treffpunkt und Veranstaltungsfläche erhalten. Unter den Bogen- und Kreuzgewölben der im Südflügel gelegenen Stallungen sollen Säle und Ateliers Platz finden. Derzeit lagern dort die Kirchbänke des 1765 errichteten Ober-Erlenbacher Gotteshauses – wie der Oberhof eine Errungenschaft aus der Ingelheimer Grafen-Epoche.

Als wohl ältester Teil des Landgutes, so Antje Riedl, werde das im Fachwerk stehende Pächterhaus drei Mieteinheiten aufnehmen. Aufgenommen werden auch weitere Genossen. „Wenn das Projekt endlich Formen annimmt, sind wir offen für Mitstreiter“, sagt Preißl. Als Anschub soll eine Bürgschaft der Stadt dienen, Mieteinnahmen finanzieren den Rest. „Die öffentlichen Mieter sind bereits benannt.“

Unterschlupf für Kriegsflüchtlinge

Noch atmet der Gutshof vergangene Bauernherrlichkeit. Ein Nußbaum deckt das mehrgeschossige, jetzt menschenleere Gesindehaus, unter den Dachbalken liegen, staubbedeckt, Kummet und Geschirr. Auf den Getreidetanks hat sich der letzte Oberhof-Landwirt mit einem kreidegeschriebenen „Raps 08“ verewigt.

Die Geschichten des basaltgepflasterten Dreiseithofes sind längst nicht auserzählt. Nach 1945 fanden hier Kriegsflüchtlinge vorläufigen Unterschlupf. Helga Gruber: „Hundert Kinder tummelten sich im Hof.“ Zwischen Milchkühen, Knechten und Erntemädchen. „Damals schon ein Mehrgenerationen-Ort.“

 

Taunuszeitung vom 3. Dezember 2013

Dornröschenschlaf endet bald
Anfang 2014 soll mit dem Umbau des Oberhofs zu einem Generationenprojekt begonnen werden

Derzeit versperrt ein Baugitter die Einfahrt zum Oberhof in Ober-Erlenbach. Dahinter lag die einstige Hessische Staatsdomäne in den vergangenen Wochen unter einer romantischen Schneedecke im Winterschlaf. Der Schein trügt, denn hinter den Kulissen wird fleißig daran gearbeitet, dass die Idee "Lebensraum Oberhof" bald Knospen treibt.
Von Monika Melzer-Hadji

 

Ober-Erlenbach. Länger hat man nichts vom Oberhof gehört. Das heißt aber nicht, dass das Mehrgenerationenprojekt keine Fortschritte macht, im Gegenteil: "Wir sind dicke drin!", erklärt Hans Georg Preißl, Vorsitzender der Genossenschaft "Lebensraum Oberhof". Die Architektin sei inzwischen mit den Leistungsphasen III und IV beauftragt, bei denen es schon "ums Eingemachte", nämlich ums Nutzungskonzept geht. Dazu gehörten auch die Fachplaner für Statik, Haustechnik, Lärm- und Brandschutz, die alle bereits eingebunden und beauftragt seien.
Damit nutzt die Genossenschaft die Zeit, während bei der Stadt der Bebauungsplan erstellt wird. "Wir arbeiten vor; wenn der B-Plan wie vorgesehen im zweiten Quartal dieses Jahres fertig ist, können wir die Bauanträge für die einzelnen Gewerke direkt einreichen", so Preißl. Parallel fänden bereits intensive Gespräche mit den Banken über die Gesamtfinanzierung statt: "Wenn der Tag X da ist, können wir unterzeichnen."
Sobald die Baugenehmigung erfolgt ist, werden die Erbpachtverträge zwischen der Stadt als Eigentümerin und der Genossenschaft als Pächterin unterzeichnet. Diese Reihenfolge wurde im "Letter of Intent" (Absichtserklärung) vom November 2011 festgelegt, der seinerzeit den ersten Meilenstein für das ambitionierte Projekt darstellte.
Stadt wird Hauptmieterin
Und dann kann es richtig losgehen: "Der realistische Baubeginn ist für Ende dieses Jahres, spätestens Anfang 2014 vorgesehen", freut sich Preißl schon. Die Genossenschaft wird den Bau dann komplett, also nicht in Abschnitten angehen. Für die Bauphase sind eineinhalb Jahre eingeplant, so dass spätestens Anfang 2016 die ersten Mieter einziehen können. "Ich gehe davon aus, dass wir vor dem Berliner Flughafen fertig sein werden", schmunzelt Preißl und ergänzt: "Solide Planung, solide Finanzierung - das wird laufen, da bin ich guter Dinge."
Derzeit setzt sich die Genossenschaft aus sieben Mitgliedern zusammen, sechs privaten und der Stadt. Letztere wird dann als Hauptmieterin die städtischen Einrichtungen des Oberhofs, wie Stadtbücherei und Sozialstation, anmieten. Über die Vergabe der 25 Wohnungen und sieben Geschäftsräume entscheidet der Vorstand; 40 bis 50 Interessenten stehen derzeit auf der Liste. Jeder Mieter muss Genossenschaftsmitglied werden und je nach Größe eine Finanzierungseinlage leisten, die ähnlich einer Kaution gehandhabt wird.
Als Zwischenbilanz fasst der Genossenschaftsvorsitzende zusammen: "Hinter den Kulissen wird auf allen Seiten fleißig gearbeitet, aber draußen sieht man halt noch nix. Es ist alles im Zeitplan, doch nachdem wir seit 2008 am Planen sind, freuen wir uns natürlich über jeden Fortschritt."

 

Ansprechpartner ist der Vorsitzende der Genossenschaft  Unser Oberhof eG
Herr Hans-Georg Preißl, Vor dem Obertor 40, 61352 Bad Homburg,
Tel.  06172 - 6626283  //  0177 1485 138
E-Mail: hans.preissl@t-online.de
 

Zu wenige Parkplätze für Oberhof eingeplant
Ober-Erlenbach. Die ersten kritischen Stimmen über die Planungen für den Oberhof wurden bereits in der jüngsten Ortsbeiratssitzung am Mittwochabend formuliert: Einstimmig hat das Gremium darauf hingewiesen, dass für das künftige Stadtteil- und Familienzentrum Parkplätze fehlen. Wie berichtet, sollen in das alte Gebäude unter anderem die Stadtbücherei sowie diverse soziale Einrichtungen einziehen, zudem sind auf dem Gelände Wohnungen geplant. Stadtplaner Holger Heinze teilte im Ortsbeirat mit, dass mehr Stellplätze nicht möglich seien. Ansonsten wurde einstimmig beschlossen, dass der B-Plan nun für die Öffentlichkeit, für Behörden und Träger öffentlicher Belange einsehbar ist.

Georg Viktor Weber war ein bedeutender Kirchenmusiker. Einstimmig votierte der Ortsbeirat dafür, dem gebürtigen Ober-Erlenbacher und seinem Tun in der Bischofsstadt Mainz ein Denkmal zu setzen, indem man in einem neuen Baugebiet eine Straße nach ihm benennt. Ortsvorsteherin Christl Elbert (CDU) denkt, dass dies in dem geplanten Baugebiet hinterm Oberhof sein könnte.

Radfahrer, die von Ober-Erlenbach in Richtung Nieder-Eschbach gelangen möchten, leben gefährlich. Grund ist die Schnellstraße, die die Radler überqueren müssen. "Das ist lebensgefährlich", weiß Elbert. Hilfen gibt es dafür bislang nicht; einstimmig wurde beschlossen, dass der Magistrat prüfen möge, wie man den Radweg Richtung Nieder-Eschbach gefahrenarm gestalten könnte.

Neu-Erlenbacher wissen oft nicht, dass sie selbst vor ihrem Haus die Straße reinigen müssen. Jetzt soll die Stadt auf Antrag des Ortsbeirates die Neubürger von ihren Pflichten unterrichten - damit dürfte so mancher Nachbarschaftsstreit vermieden werden.

An der städtischen Kita kommt es nicht selten zu haarsträubenden Verkehrssituationen, wenn eilige Eltern ihre Kinder bringen. Nun soll zum einen die Stadtpolizei verstärkt kontrollieren, dass kein Auto übers Feld kommt, zum anderen soll sichergestellt werden, dass einige Parkplätze gegenüber der Kita für Eltern freibleiben, die dort kurz halten und gefahrlos wieder drehen können.ahi (ahi)

 

Wenn die Engel flüstern

Viele Erlenbacher sind schon weihnachtlich gestimmt – 2014 braucht der Adventsmarkt einen neuen Standort

Zauberhaft weihnachtlich fanden die 600 Besucher das diesjährige Engelsgeflüster auf dem Oberhof. Die TZ wollte von den Erlenbachern wissen, ob sie schon in Weihnachtsstimmung sind und wie sie Weihnachten feiern werden.

Während der Bachkatzenchor „Süßer die Glocken nie klingen“ in den frühabendlichen Himmel singt, lauschen Maria und Anton Friedrich andächtig den weihnachtlichen Klängen. „Ob wir schon auf Weihnachten eingestellt sind? Nein, wir stellen uns eher auf den Winter ein“, erklärt der rüstige Rentner. Aber die Adventszeit würden sie schon genießen. Sein schönstes Weihnachten hat der gebürtige Ostpreuße in seiner Kindheit erlebt. „Zusammen mit den Eltern, als wir zusammen gefeiert und den Tannenbaum geschmückt haben. Das war perfekt.“

Für Lydia und Martin Petith ist eigentlich das ganze Jahr über Weihnachten. Die beiden bauen nämlich Weihnachtsschmuck aus Holz und das schon seit zehn Jahren. „Es ist unser großes Hobby. Weihnachten nimmt somit einen besonderen Stellenwert ein“, sagt der Ober-Erlenbacher. Eine kleine Werkstatt haben die Petiths auch, in der sie auch über die Sommermonate, aber natürlich verstärkt vor Weihnachten werkeln können. In mühevoller Kleinarbeit entstehen dort Lichterbögen, Christbaumschmuck und weihnachtliche Hängelampen. Weihnachten werden die beiden mit ihren Kindern verbringen. „Die wohnen noch im Ort“, sagt Martin Petith.

Die erste Kerze leuchtet

„Am schönsten ist doch die Vorweihnachtszeit“, sagt Eveline Hertel verträumt. Die 75-Jährige liebt das Engelsgeflüster auf dem Oberhof, hilft es ihr doch, den Advent und die Weihnachtszeit endgültig einzuläuten. „Am Adventskranz haben wir natürlich schon das erste Kerzlein angezündet“, verrät die Ober-Erlenbacherin. Plätzchen backen und die Wohnung weihnachtlich schmücken, das gehört für die Rentnerin ganz selbstverständlich im Advent dazu.

Für die jungen Bachkatzen Paula und Teresa Wesser, Leonie Goy sowie Johanna und Antonia Winderling ist das Engelsgeflüster in jedem Jahr ein besonderes Ereignis. „Früher haben wir wirklich in Engelskostümen auf dem Oberhof gestanden und gesungen“, erzählen die Fünf. Weihnachten hat für die hübschen Sängerinnen eine wichtige Bedeutung. „Wir gehen immer in die Kinderchristmette. Danach werden die Geschenke ausgepackt und schließlich gemeinsam gegessen“, erzählen die 14 Jahre alten Zwillinge Paula und Teresa. Bevor es bei Wessers allerdings Bescherung gibt, müssen alle Familienmitglieder da sein. „Wir warten dann immer in unseren Zimmern. Erst wenn das Glöckchen läutet, dürfen wir kommen“, berichtet Teresa.

Das Seniorenteam der katholischen Kirchengemeinde St. Martin ist bereits auf die Adventszeit eingestimmt. „Wir haben 110 Tüten Plätzchen und 113 Quarkstollen gebacken, die wir heute hier verkaufen. Mit den Einnahmen wollen wir die Renovierungsarbeiten der Kirche, die im Januar 2014 beginnen, unterstützen“, erzählt Christa Jakob. Weihnachten wird sie im Kreise ihrer Lieben verbringen. „Wir werden gemeinsam Lieder unter dem Weihnachtsbaum singen.“

Unterdessen trägt die Bläsergruppe Harmonie aus Rodheim „Leise rieselt der Schnee vor“. Der fehlt Dieter Haase, der sowohl die Genossenschaft als auch den Verein „Lebensraum Oberhof“ vertritt, noch, damit bei ihm weihnachtliche Stimmung aufkommt. Statt Geschenken hat Haase allerdings noch interessante Nachrichten für alle, die mit dem Gedanken spielen, in den Oberhof zu ziehen. Er kündigt an, dass das Engelsgeflüster möglicherweise im nächsten Jahr nicht mehr auf dem Gelände der Staatsdomäne stattfinden könne. „Denn wenn wir Glück haben, können Ende des Jahres die Vorbereitungen für die Baumaßnahme in Angriff genommen und unter anderem schon die Feldscheune abgerissen werden“, erklärt er.

 

Homburger Woche  vom 5. Dezember 2013

Ober-Erlenbach (eh).

Dem „Engelsgeflüster“, einer Veranstaltung des Vereins „Lebensraum Oberhof“

am 1. Advent, sind viele Ober-Erlenbacher in den Oberhof gefolgt und haben sich

vorweihnachtlich „verzaubern“ lassen  bei weihnachtlichen Klängen und Spezialitäten

sowie weihnachtlichen Geschenken, die man an Ständen erwerben konnte. Viele Bäcker haben auch dieses Jahr eifrig mitgeholfen, die
Kuchentheke für die Besucher reichhaltig auszustatten.
Eröffnet wurde das Fest durch den Bachkatzenchor mit dem Weihnachtslied „Süßer die Glocken nie klingen“, bei dem die Besucherbereits verzaubert wurden. Auch die Jagdhornbläser und der Gesangverein „Harmonie“ aus Rodheim trugen mit ihren musikalischen Beiträgen zur weihnachtlichen Stimmung bei.
Dazwischen ertönte das Geräusch einer Motorsäge des Schreiners Markus Rode, der aus einem Baumstumpf mit der Kettensäge einen
Pilz heraussägte.
Ansonsten gab es viel Köstliches zum Probieren für die Besucher: Bratäpfel, selbstgemachten Eierlikör, selbstgebrannte Schnäpse, Cocktails, Glühwein, Plätzchen, Schmalzbrote, Crêpes, Bratwürste und und und ... Angeboten wurden auch Selbstgestricktes und -gehäkeltes, Schmuck, Adventsgestecke und Schwibbögen sowie Wand- und Tischkalender mit Motiven aus Ober Erlenbach.
Alles selbst hergestellt von Mitgliedern der Ortsereine.
Von den Besuchern wurde alles sehr gut angenommen.
„Am Ende war alles weg“, freute sich Helga Gruber vom veranstaltenden Verein „Lebensraum Oberhof“, der das
„Engelsgeflüster“ bereits zum dritten Mal veranstaltete.
„Es gab keine Bratäpfel mehr, keinen Kuchen, keine Würste!“ Und das freut Helga Gruber ganz besonders: „Alle waren zufrieden, Aus-
steller wie Besucher.“
Und das Gute kommt zum Schluss: Die Erlöse wie zum Beispiel die
Standgebühr gehen an einen guten Zweck. „In jedem Fall an eine soziale Einrichtung“, sagt Helga Gruber. Wie hoch der Betrag ist und an welche Einrichtung die Spende geht, weiß sie noch nicht: „Das wird in der nächsten Vorstandssitzung entschieden.“

Frankfurter Rundschau 8.1.2013

 

Mehrgenerationenhaus Bad Homburg       Alle unter einem Dach 

 

Von Nina Nickoll

 

Noch steht der Oberhof leer, doch bald wird hier Leben einziehen. Mehrgenerationenhäuser wollen Menschen unterschiedlichen Alters und Herkunft zusammenbringen. Das Mehrgenerationen Wohnprojekt "Oberhof“ in Bad Homburg soll kulturelles Zentrum von Ober-Erlenbach werden. Hans Georg Preißl ist 57 Jahre alt, seinen Lebensabend möchte er nicht einsam, sondern in der Gemeinschaft verbringen, weil er diese besonders schätze, wie er sagt. „Ich habe früher schon immer in Wohngemeinschaften gewohnt und das Zusammenleben immer als absolute Bereicherung erlebt.“ Sein Traum wird immer greifbarer, er nimmt Gestalt an in Form des Mehrgenerationen-Projektes „Lebensraum Oberhof“. Dafür soll ein denkmalgeschützter Gutshof in Ober-Erlenbach in ein Mehrgenerationenwohnhaus umgewandelt werden. Wenn alle Wohnungen auf dem Oberhof bezugsbereit sind – 2016 soll es nach heutigem Stand soweit sein – ist Preißl 61 Jahre. Viel Herzblut habe er schon reingesteckt, auch seine Frau sei von Anfang an begeistert gewesen. „Wir haben früher schon gesagt, dass wir im Alter mit Freunden eine Wohngemeinschaft gründen wollen.“ Die Freunde umfassen drei Familien mit insgesamt zwölf Menschen – alle wollen auf den Oberhof ziehen, wie mehr als 50 weitere Interessenten. Auch seine Kinder würden mit dorthin ziehen, Sohn Anton wäre dann 18, Tochter Emilia 15 Jahre alt. Der Oberhof gehört heute der Stadt Bad Homburg, sie hat ihn vor über einem Jahr von der Hessischen Landgesellschaft, der staatliche Treuhandstelle für ländliche Bodenordnung, gekauft. In naher Zukunft soll er der Genossenschaft „Unser Oberhof eG“ verkauf werden, die aus dem Verein „Lebensraum Oberhof“ entstanden ist und sich für den Erwerb des Oberhofs von der Stadt einsetzt. Der Vorsitzende und einer von sechs weiteren Genossenschaftern ist Preißl. „Wenn jemand den Vertrag bekommt, hat die Stadt damals gesagt, dann eine Genossenschaft, weil ein Verein sich zu schnell auflösen kann, was zu unsicher ist“, erklärt Preißl. Daraufhin habe sich im Mai 2011 die Genossenschaft gegründet. Im Sommer 2013 soll es soweit sein, dann soll der Bebauungsplan fertig sein, sagt Preißl. „Erst dann können wir die Erbpacht erwerben, den Bauantrag einreichen und erst im Anschluss bekommen wir Geld von den Banken.“ Der Beginn der Bauphase ist für Anfang 2014 vorgesehen, so der Rechnungsprüfer bei der Stadtverwaltung. Vor allem die Gemeinschaft, der Austausch untereinander sei etwas sehr befruchtendes, sagt Preißl. „Der gegenseitige Austausch bedeutet, dass Junge Älteren auch mal vorlesen oder einen Fahrdienst übernehmen. Die Älteren können die Jüngeren im Gegenzug bei den Hausaufgaben unterstützen.“ Egal ob mit Bekannten, Freunden oder Verwandten, seit seinem 30. Lebensjahr hätten er und seine Familie immer mit anderen Menschen unter einem Dach gelebt. Die Ziele der Genossenschaft sind in ihrer Präambel verankert, Hauptziel des Gemeinschaftswohnens sei, dass sich die Bewohner des Oberhofs gegenseitig unterstützten. „Das heißt, dass jeder, der dort einziehen will, Mitglied der Genossenschaft werden muss. Sie müssen sich also verpflichten, die gleichen Ziele zu verfolgen. Wenn man sich samstags zum Hofkehren verabredet, sind sie verpflichtet, auch daran teilzunehmen.“ 25 Genossenschaftswohnungen sollen entstehen, zwischen 45 und 80 Quadratmeter groß. Zum Teil sind sie barrierefrei und mit Aufzug erreichbar. Insgesamt stehen 6000 Quadratmeter zur Verfügung. Die anderen 6000 Quadratmeter des Gesamtgeländes wolle die Stadt, die mittlerweile siebter Genossenschafter ist, zum Bebauen nutzen, unter anderem soll ein Stadtteilzentrum für Ober-Erlenbach und eine Kita entstehen, sagt Preißl. Nicht nur Wohnungen sind auf dem Oberhof geplant, er soll auch zum kulturellen Treffpunkt in Ober-Erlenbach werden. Ein Senioren-Café und ein „offenes Wohnzimmer“, aber auch kleine Geschäfte, eine Stadtteilbibliothek, ein Restaurant und ein Künstleratelier seien Teil des Konzepts, sagt Preißl, der in seiner Freizeit beim TSV Ober-Erlenbach Volleyball spielt

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